Quartiersmanagement am Mehringplatz im Kunstwelt e.V.
Sicherheit
http://www.qm-mehringplatz.de/sicherheit.html

© 2012 Quartiersmanagement am Mehringplatz im Kunstwelt e.V.

Besseres Sicherheitsniveau und Stärkung des subjektiven Sicherheitsempfindens

Das subjektive Sicherheitsempfinden hat erheblichen Einfluss auf die Zufriedenheit der Bevölkerung mit den Wohn- und Lebensbedingungen. Hier gilt es neben der Unterstützung und Ausweitung der Gewaltprävention, Ansätze zu entwickeln, durch die z.B. offene Drogenszenen bekämpft, aber auch sicherheitsrelevante Gestaltungen im öffentlichen Raum und in wohnungsnahen Freiräumen realisiert werden können.

2012

2011

2010

Boxen gegen Gewalt - Abendangebot


© Kernbeißer e.V.

Zielgruppe: Jugendliche der Altersgruppe 16-25 Jahre aus dem QM-Gebiet

Zeitraum: Frühjahr 2011 – Dezember 2012

Projektträger: Kernbeißer Kollektiv e.V.

Kooperationspartner: Gewobag GmbH, QM

Veranstaltungsort: Trainingsraum im Mieterbeirat, Friedrichstraße 4

Fördersumme: 15.800€ in 2011, 20.000€ in 2012 (QF3)

Ziele:

  • Wiederherstellung des subjektiven Sicherheitsgefühls der Anwohner im öffentlichen Raum
  • Eröffnung von Perspektiven für die Jugendlichen
  • Heranführen an sinnvolle Freizeitbeschäftigungen und Abbau von Gewaltbereitschaft
  • Erlangen sozialer Kompetenzen durch sportliche Betätigung

Beschreibung: Das Projekt arbeitet mit der Zielgruppe der Jugendlichen im Alter von 16-25 Jahre, die von den bestehenden Jugendeinrichtungen im Kiez bisher nicht erreicht wurden und vor allem in den Abend- und Nachtstunden durch ihr „Abhängen“ im öffentlichen Straßenraum der Fußgängerzone ein Unsicherheitsgefühl bei den BewohnerInnen auslösen. Das niedrigschwellige, offene Projekt startete im März und konnte schnell im Kiez Fuß fassen. Zwischen 5 bis 15 Jungen trainieren dreimal wöchentlich in den Gemeinschaftsräumen der GEWOBAG (Friedrichstraße 4). Das Training fordert volle Konzentration, Energie und sportliche Ausdauer, bietet aber genauso Raum für niedrigschwellige Gespräche, welche ebenfalls Perspektiven für die Teilnehmer hinsichtlich ihrer zukünftigen Entwicklung aufzeigen soll. Mit Vorbildern aus den eigenen Reihen wird den Jungen unmittelbar gezeigt, dass sich Leistung auszahlt.

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Abbau von Angsträumen


© QM am Mehringplatz

Zielgruppe: alle BewohnerInnen des QM Gebietes

Zeitraum: November- Dezember 2010

Projektträger: GEWOBAG WB GmbH

Veranstaltungsort: Areal der GEWOBAG

Fördersumme: 1.466,20 € (QF2)

Ziele:

  • Erhöhung des subjektiven Sicherheitsempfindens
  • Aufwertung der Aufenthaltsqualität
  • Verbesserung des Wohnumfeldes

Beschreibung: Durch die Installation zusätzlicher und Aufwertung bestehender Leuchtkörper auf dem Areal der GEWOBAG rund um den Mehringplatz sollten Angsträume insbesondere in der Fußgängerzone abgebaut werden. Gemeinsam mit dem Sicherheitsdienst der GEWOBAG ermittelte die Wohnungsbaugesellschaft sechs besondere Angsträume rund um den Mehringplatz, die bei den BewohnerInnen beim Durchqueren Unsicherheit erzeugten. An diesen Orten wurde durch die Installation neuer Lichtquellen sowie die Aufwertung bereits bestehender Lichtkörper eine Verbesserung der Beleuchtungssituation mit Beginn der dunklen Jahreszeit umgesetzt. Einerseits können sich die BewohnerInnen nunmehr „gesehen“ fühlen, wenn sie bspw. die Durchgänge von der Friedrichstraße zur Lindenstraße nutzen, andererseits macht die neue Helligkeit zwielichten Gestalten den Aufenthalt in diesen Ecken, Überbauungen und Durchgängen ungemütlich.

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Angstfrei


© Gangway e.V.

Zielgruppe: Jugendliche des QM-Gebietes

Zeitraum: Mai 2010 bis Dezember 2010

Projektträger: Gangway e.V.

Veranstaltungsort: Bolzplatz in der Franz-Klühs-Straße und Räumlichkeiten des JAM

Fördersumme: 8.500 € (QF2)

Ziele: Alternative Freizeitangebote für Jugendliche schaffen und sie so pädagogisch zu betreuen

Beschreibung: Dieses Gewaltpräventionsprojekt fokussierte sich auf die Jugendlichen im Alter von 14-21 Jahren, die von den bestehenden Jugendeinrichtungen im Kiez bisher nicht erreicht wurden und vor allem in den Abend- und Nachtstunden durch ihr „Abhängen“ im öffentlichen Straßenraum der Fußgängerzone ein Unsicherheitsgefühl bei den BewohnerInnen auslösten. Der in der Straßensozialarbeit erfahrene und im Kiez ansässige Verein Gangway e.V. führte das niedrigschwellige Projekt von Mai bis Dezember durch und richtete sich vor allem an die Jugendlichen, die noch nicht ins kriminelle Milieu abgerutscht sind. Über ein regelmäßiges Fußballangebot konnte der Zugang zu den Jugendlichen gefunden, Energie ab- und Vertrauen aufgebaut werden, welches die Basis für die pädagogische Arbeit war, mit den Jugendlichen ihr Verhalten und die Wirkung auf andere zu reflektieren, über Straftaten und deren Folgen zu sprechen und berufliche Perspektive aufzuzeigen. Dabei konzentrierte sich der Träger darauf, die individuellen Stärken der Jugendlichen herauszuarbeiten und zu unterstützen. Auch die vereinzelte Ansprache von Eltern wurde übernommen, um diese in die Arbeit mit den Jugendlichen einzubinden.

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