Aufruf zum Ideenwettbewerb im Programm „Partnerschaft – Entwicklung – Beschäftigung" (PEB)

Im Rahmen des Bezirklichen Bündnisses für Wirtschaft und Arbeit Friedrichshain-Kreuzberg (BBWA) werden innovative Modellprojekte gefördert, die zu einer Verbesserung der sozialen Integration und Beschäftigungsfähigkeit von besonders arbeitsmarktfernen Personen auf lokaler Ebene führen. Dies soll durch den Zuwachs an persönlichen Kompetenzen der Teilnehmenden erreicht werden. Mit den Projekten werden die benachteiligten Personen in ihrem Lebensumfeld angesprochen, um ihre soziale und berufliche Integration zu erleichtern. Zielgruppe sind Arbeitslose, Langzeitarbeitslose sowie nichterwerbstätige Personen, sofern diese nicht schulpflichtig sind. Der Anteil der Teilnehmenden, die älter als 54 Jahre sind, soll 20% betragen, und der Wohnsitz der Teilnehmenden ist Berlin.
Eine Förderung kann bis zu drei Jahre und ausschließlich für Projekte in Trägerschaft gemeinnütziger oder privater Organisationen erfolgen. Die Höhe der Finanzierung aus Mitteln des ESF beträgt max.
50 Prozent der Projektkosten. Die nationale Kofinanzierung ist aus öffentlichen oder aus privaten Mitteln zu erbringen.

Die Frist für die Einreichung von Projektvorschlägen endet am Fr, 10.11.2017 um 12.00 Uhr.

Vollständiger Ideenaufruf, Dokumente und Formulare unter www.bbwa-berlin.de -> Förderprogramme

Übersicht über Förderprogramme im Bereich Integration

Der Integrationsbeauftragte veröffentlicht neue Übersicht
Die neue Übersicht über die Förderprogramme im Bereich Integration sowie über Vergabevoraussetzungen und Bewerbungsfristen ist ab heute auf der Website des Integrationsbeauftragten unter dem Link

http://www.berlin.de/lb/intmig/themen/projektfoerderung/

abrufbar. Um die Suche nach einzelnen Programmen zu erleichtern, ist die Übersicht in drei Bereiche aufgeschlüsselt:

  1. Förderprogramme des Bundes und der EU
  2. Förderprogramme des Landes Berlin
  3. Stiftungen und Förderprogramme von Vereinen


Die Informationen sind mit den entsprechenden Internetseiten der Stellen, die die Mittel vergeben, verlinkt. Das PDF mit den Förderprogrammen ermöglicht die Volltextsuche nach bestimmten Stichworten.

Zum Hintergrund: Zahlreiche Migrantenorganisationen unterstützen mit ihrer Arbeit die Berliner Integrationspolitik auf vielfältige Weise. Darauf weist Andreas Germershausen, der Beauftragte des Senats von Berlin für Integration und Migration, hin:

„Die Stellung und das Selbstverständnis von Migrantenorganisationen haben sich natürlich stark gewandelt“, so Andreas Germershausen. „In den 70er und 80er Jahre waren sie vor allem reine Selbsthilfeorganisationen und Orte, wo die Community sich traf. Heute sind sie Partner von Verwaltung und Politik, von Regelinstitutionen und Wohlfahrtverbänden. Sie bieten Dienstleistungen an und organisieren politische Beteiligung in der Stadt und im Quartier. Aus diesem Grund fördert das Land Migrantenorganisationen und andere Träger der Integrationsarbeit.“
Die immer vielfältigeren Aufgaben stellen die Organisationen allerdings auch vor große Herausforderungen, diese Aktivitäten zu finanzieren. Um sie in ihrer wichtigen Arbeit zu unterstützen, gibt es finanzielle Förderungen von verschiedener Seite. Herauszufinden, wo und wie Fördermittel zu beantragen sind, wäre für die Migrantenorganisationen allerdings mit einem immensen personellen und zeitlichen Aufwand verbunden. Um ihnen die aufwändige Recherche zu vereinfachen, veröffentlicht der Integrationsbeauftragte auf seiner Website detaillierte Informationen zu den einzelnen Förderprogrammen, zu den Voraussetzungen für eine Vergabe und zu den Bewerbungsfristen.

Text: Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales
Der Beauftragte des Senats von Berlin für Integration und Migration

Kampagne: "Weitere Wettbewerbe und Fördermöglichkeiten"

Auf dieser Seite finden Sie weitere Wettbewerbe und Fördermöglichkeiten, die für unser Quartier und seine Bewohner von Interesse sein könnten. Die Projekte stammen von externen Anbietern und werden nach deren Maßgabe verwaltet. Weitere Informationen zu den jeweiligen Projekten finden Sie bei dem jeweiligen Projektträger.