Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung schreibt Fördermittel für 2019 aus

Bis zu 23.000 Euro für Kooperationsprojekte  – Residenzen und Dependancen förderbar!

Ab sofort können wieder künstlerische Bildungsprojekte, die unter aktiver Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen (bis 27 J.) stattfinden, in der Fördersäule 1 des Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung beantragt werden. Eine Unterstützung geförderter Projektvorhaben mit Summen zwischen 5001 und 23.000 Euro ist möglich. Maßgeblich ist dabei eine Zusammenarbeit zwischen einem Kunstpartner (Künstler*in, freie Gruppe, Kultureinrichtung) und einer Bildungs- und/oder Jugendeinrichtung (Schule, Kita, Jugendclub, u.a.).

Was wird gefördert?

Künstlerische Aktivitäten, welche die eigenen Lebenswelten und Themen der jungen Teilnehmenden verhandeln, können unterstützt werden. Das Konzept sollte erkennen lassen, wie die tatsächlichen Bedarfe von Kindern, Jugendlichen oder jungen Erwachsenen berücksichtigt sind. Dabei werden Vorhaben favorisiert, die konkrete Erlebnisse mit den Künsten, ihren Techniken und Methoden ermöglichen und die Teilnehmenden im Projektverlauf als aktiv gestaltende Akteur*innen begreifen. Zudem ist neben der künstlerischen und der pädagogisch-partizipativen auch die inhaltliche Qualität der Projekte entscheidend.

Besondere Aufmerksamkeit liegt ab dieser Ausschreibung auf der Förderung von Künstler*innenresidenzen oder Dependancen von Kultureinrichtungen in Schulen, Kitas, Jugendfreizeiteinrichtungen, etc. Diese temporären Niederlassungen in Bildungs- oder Jugendeinrichtungen sollen ebenfalls die aktive Einbindung junger Menschen in künstlerische Aktivitäten beinhalten und darüber hinaus das Potential besitzen, Veränderungen in den Einrichtungsstrukturen über die Kunst anzustoßen.

Anträge für Projekte, Residenzen und Dependancen werden über das Online-System des Projektfonds gestellt. Geförderte Vorhaben können frühestens im Januar bis spätestens im Juni 2019 beginnen. Die Einsendefrist endet am 15. Oktober 2018.
Detaillierte Förderbestimmungen, das Online-Antragsformular und weitere Informationen sind auf der Internetseite www.projektfonds-kulturelle-bildung.de zu finden.

Einsendefrist: Montag, 15. Oktober 2018


Fit für die Antragsstellung! Veranstaltungen im Podewil
Am 04. sowie am 05. September, jeweils von 16 bis 18 Uhr, finden die Veranstaltungen „Antragsfitness“ im Podewil in der Klosterstraße 68 in Berlin-Mitte statt, die über grundsätzliche Aspekte der Förderung des Fonds, Antragsformular und Finanzplanung informiert. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt, um eine Anmeldung per E-Mail an Frau Giebel (a.giebel@kulturprojekte.berlin)  wird unter der Angabe des Wunschtermins gebeten. Damit möglichst viele vom Informationsangebot und gegenseitigen Austausch profitieren können, wird empfohlen pro Projektteam nur eine Person anzumelden.

Kontakt
Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung
 - Geschäftsstelle -
Klosterstr. 68, 10179 Berlin
Tel.: 030 - 247 49 800
fondsinfo@kulturprojekte.berlin
www.projektfonds-kulturelle-bildung.de

Übersicht über Förderprogramme im Bereich Integration

Der Integrationsbeauftragte veröffentlicht neue Übersicht
Die neue Übersicht über die Förderprogramme im Bereich Integration sowie über Vergabevoraussetzungen und Bewerbungsfristen ist ab heute auf der Website des Integrationsbeauftragten unter dem Link

http://www.berlin.de/lb/intmig/themen/projektfoerderung/

abrufbar. Um die Suche nach einzelnen Programmen zu erleichtern, ist die Übersicht in drei Bereiche aufgeschlüsselt:

  1. Förderprogramme des Bundes und der EU
  2. Förderprogramme des Landes Berlin
  3. Stiftungen und Förderprogramme von Vereinen


Die Informationen sind mit den entsprechenden Internetseiten der Stellen, die die Mittel vergeben, verlinkt. Das PDF mit den Förderprogrammen ermöglicht die Volltextsuche nach bestimmten Stichworten.

Zum Hintergrund: Zahlreiche Migrantenorganisationen unterstützen mit ihrer Arbeit die Berliner Integrationspolitik auf vielfältige Weise. Darauf weist Andreas Germershausen, der Beauftragte des Senats von Berlin für Integration und Migration, hin:

„Die Stellung und das Selbstverständnis von Migrantenorganisationen haben sich natürlich stark gewandelt“, so Andreas Germershausen. „In den 70er und 80er Jahre waren sie vor allem reine Selbsthilfeorganisationen und Orte, wo die Community sich traf. Heute sind sie Partner von Verwaltung und Politik, von Regelinstitutionen und Wohlfahrtverbänden. Sie bieten Dienstleistungen an und organisieren politische Beteiligung in der Stadt und im Quartier. Aus diesem Grund fördert das Land Migrantenorganisationen und andere Träger der Integrationsarbeit.“
Die immer vielfältigeren Aufgaben stellen die Organisationen allerdings auch vor große Herausforderungen, diese Aktivitäten zu finanzieren. Um sie in ihrer wichtigen Arbeit zu unterstützen, gibt es finanzielle Förderungen von verschiedener Seite. Herauszufinden, wo und wie Fördermittel zu beantragen sind, wäre für die Migrantenorganisationen allerdings mit einem immensen personellen und zeitlichen Aufwand verbunden. Um ihnen die aufwändige Recherche zu vereinfachen, veröffentlicht der Integrationsbeauftragte auf seiner Website detaillierte Informationen zu den einzelnen Förderprogrammen, zu den Voraussetzungen für eine Vergabe und zu den Bewerbungsfristen.

Text: Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales
Der Beauftragte des Senats von Berlin für Integration und Migration

Kampagne: "Weitere Wettbewerbe und Fördermöglichkeiten"

Auf dieser Seite finden Sie weitere Wettbewerbe und Fördermöglichkeiten, die für unser Quartier und seine Bewohner von Interesse sein könnten. Die Projekte stammen von externen Anbietern und werden nach deren Maßgabe verwaltet. Weitere Informationen zu den jeweiligen Projekten finden Sie bei dem jeweiligen Projektträger.